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Die North American P-51 Mustang entstand 1940 nach genauen Angaben der Royal Air Force. Diese benötigte dringend einen neuen Jäger neben den Hurricans und Spitfires, um Großbritannien gegen die deutsche Invasion zu verteidigen. Die britische Auftragskommission ließ dem Fabrikanten nur 120 Tage für die Präsentation eines neuen Projektes. Am 26. Oktober 1940, drei Tage vor Ablauf des Termins, startete der erste Prototyp zum Probeflug. Die Lieferungen an die Royal Air Force begannen im November 1941. Doch der Allison-Motor erwies sich für Hochflugjäger als zu leistungsschwach. Daher wurde die Mustang für Bodenangriffe und bei taktischen Erkundungsflügen eingesetzt. Da die US Army Air Force zu den gleichen Schlussfolgerungen kam, führten Grossbritannien und die USA gemeinsam Versuche durch, die Mustang mit einem Kompressor-Motor von Rolls-Royce auszurüsten. Das Resultat war verblüffend: Nun war die Mustang für Jagdeinsätze in grossen Höhen wie geschaffen. Die deutschen und japanischen Piloten erkannten in der P-51 einen gefährlichen Gegner, denn sie war eines der besten Flugzeuge der Alliierten des ganzen Krieges. Ihre beträchtliche Flugautonomie erlaubte es ihr, die Bomber B-17 und B-24 bei ihren waghalsigen Einsätzen bis nach Berlin oder Tokio zu eskortieren. Zwischen 1942 und 1945 wurden beinahe 15.367 P-51 gebaut, davon 7956 als Modell D.
Die teilnehmende Mustang ist seit 2001 (unteres Bild) lackiert als „Old Crow“ zu Ehren des Fliegerasses Col. Clarence E. „Bud“ Anderson von der 357 th Fightgroup, 363 rd Fighter Squadron. „Old Crow“ hat jedoch nie einen Kriegseinsatz erlebt. Die Maschine wurde 1944 gebaut und wurde zunächst in der Royal Canadian Airforce geflogen bis sie in Hände von verschiedenen zivilen Eigentümer wechselte.
1980 wurde die Maschine von der „Scandinavian Historic Flight“ erworben und in Colorado restauriert. 1986 wurde sie dann von Anders Seather über den Atlantik nach Oslo in Norwegen überführt, wo sie auch heute noch beheimatet ist. Die Maschine ist auf vielen internationalen Airshows in Europa zu sehen, erstmals auch in Oppenheim. Den größten Auftritt hatte das Flugzeug 1989 bei Dreharbeiten zu dem legendären Fliegerfilm „Memphis Bell“. Einer der nächsten großen Auftritt wird die "Old Crow" in Oppenheim bei den "Rhein-Main-Classics 2007" haben.
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Noch einige technische Details:
Motor: Packard Merlin V 12 mit etwa 1500 PS Spannweite: 11,30 m Länge: 9,80 m Maximales Abfluggewicht: 5490 kg Höchstgeschwindigkeit: 703 km/h Reisegeschwindigkeit: 480 km/h in 10.000 ft Reichweite: ca. 1800 km oder rund 4 Str. 30 min.
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